Lineup

Was sollen wir sagen? Uns fehlen die Superlative!
Schaut selber und seid begeistert wer in diesem Jahr für Euch auf dem Obstwiesenfestival spielt!
Und das wie immer: umsonst & draussen!

Hier könnt Ihr Euch die Running Order in handlichem Format und nach Tagen geordnet runterladen . Ausdrucken ist eigentlich nicht notwendig! Am Festival findet Ihr die Running Order im Programmheft zum heraustrennen.
Uns ist es ohnehin lieber ihr plant einfach mal das ganze Wochenende ein. Wäre ja auch zu schade wenn ihr den einen oder anderen Geheimtipp verpasst!
Alle Angaben sind ohne Gewähr!

PLANÄNDERUNG! Es gibt am Samstag eine kleine Änderung im Programm. Oum Shatt muss verletzungsbedingt leider kurzfristig absagen. Stattdessen spielt IAN LATE. Das wird großartig!


Happy Burnout
Alt-Punk Fussel ist Frauenheld, Lebenskünstler und Systemverweigerer aus Überzeugung. Arbeit? Nicht mit ihm. Er lässt es lieber ruhig angehen, hat immer einen Spruch parat und wickelt mit seinem jungenhaften Charme die Bekanntschaft vom Supermarkt genauso um den Finger wie Frau Linde, seine Sachbearbeiterin im Arbeitsamt. Sie ist ihm verfallen und unterstützt seine Zurückhaltung bei der Arbeitssuche - bis eine interne Prüfung sie zwingt, aktiv zu werden. Zu einem Job lässt Fussel sich nicht überreden, daher vermittelt sie ihm etwas anderes: ein Arbeitsunfähigkeits-Attest, Diagnose Burnout, samt Therapie in einer stationären Klinik. So findet sich Chaot Fussel plötzlich zwischen echten Ausgebrannten wieder, den Gestrandeten einer Gesellschaft im Effizienzwahn. Mit seiner unorthodoxen Art mischt Fussel den Klinikalltag mitsamt der Therapeutin und Psychologin Alexandra gehörig auf, bringt aber auch frischen Wind in den Laden. Und den können seine neuen Mitbewohner - der lebensmüde Sonnenstudiobesitzer Günther, der cholerische Kinder-Entertainer Datty, die überforderte Hausfrau und Mutter Merle und der Geschäftsmann Anatol - auch mehr als gebrauchen. Doch je besser er sie kennenlernt, desto mehr beginnt selbst Fussel, über sich nachzudenken. Bis irgendwann gar nicht mehr so klar ist, wer hier eigentlich wen therapiert, wer wirklich Hilfe braucht und worum es am Ende des Tages tatsächlich geht. In der Therapie. Und im echten Leben.

00:05

saHauptbühne

Tocotronic
Tocotronic – wer kennt sie nicht? Zu den vier Musikern müssen wir wohl nur wenige Worte verlieren. Außer: Juchhu, nach elf Jahren stehen Tocotronic wieder auf unserer Bühne. Die ganzen Superlative, die uns dazu einfallen, wären ziemlich schnell ziemlich langweilig. Deshalb einfach der Musik lauschen und genießen.

Im Gepäck haben Tocotronic nämlich das bereits zwölfte Album „Die Unendlichkeit“, das im Januar erschienen ist. Es spiegelt Vergangenheit und Entwicklung der Band wieder, von den Wurzeln bis zu ihrem jetzigen Schaffen – textlich und vor allem auch musikalisch. Wer Tocotronic also noch nicht kennt, bekommt mit diesem Album einen guten Überblick. Es wird als das konzeptionell anspruchsvollsten in der 25-jährigen Bandgeschichte bezeichnet. Vor allem macht es aber Spaß zuzuhören, auf CD und live. Im Live-Repertoire haben Jan, Arne, Rick und Dirk sicherlich auch einige der alten Hits. Es gilt also das Motto: Let there be rock!
(Text: Victoria Grenz)

22:15

frHauptbühne

Von Wegen Lisbeth (DE)
„Und was ist sonst noch so passiert?“ Jemand hat sich getrennt. Ach Quatsch, wer denn, denkt ihr jetzt vielleicht (euer seifenoperdurstiges Herz will mehr Information). Ich kann's euch sagen: Text und Musik sind nicht mehr zusammen. Und trotzdem wollen sie sich gerade jetzt so sehr, wie noch nie. Ihr wisst ja, es ist kompliziert (Facebookstatus aktualisiert). Aber bevor ich euch sage, in was für ein Genre Von Wegen Lisbeth aus Berlin einzuordnen sind und nur für den Fall, dass ihr euch für dieses nicht interessieren können wollen solltet, ES IST EGAL! Hier der Befehl: Schaut euch diese Band an. Schaut. Euch. Diese. Indiepopband. An. Hört euch diese Texte an. Ich sage: Starkes Debütalbum 2016. Ich sage: Ein buntes Metallophon, ein japanisches Omnichord, Schlagzeuggitarre-bass und noch mehr Spielzeug, aber ich sage vor allem: Diese Songtexte! Sowas von kreativ ins Schwarze Loch dieser Gesellschaft getroffen, dass sowohl jeder tanzende Hipster in Reihe eins, als auch jeder seitlich stehende Midlifer was fürs Leben gelernt hat.
(Text: Lisa Neher)

22:25

saHauptbühne

Hinds (ES)
Live fast, die young, bad girls do it well – ein Satz, den die vier Frauen aus Madrid so nicht unterschreiben würden, denn ihr im April erschienenes zweites Album heißt „I don’t run“ (Rough Trade Records). Anstatt vor irgendetwas wegzurennen oder sich in verklärten Rockstar-Hedonismus zu flüchten, greifen sie an: Mit charmant imperfekten Gitarrensound, bestechender Ehrlichkeit und göriger Kühnheit stehen sie mit acht Beinen fest im Indie-Business, das noch immer von Männern dominiert wird. Ihre Musik ist also nicht nur Spiel und Spaß und Spannung, sondern vor allem eine Kampfansage! „And I will send your flowers back. What goes around, comes around.“ Carlotta Cosials, Ana Perrote, Ade Martin und Amber Grimbergen formen eine Girlgang, wie sie im Bilderbuch steht: Ihre Dynamik ist ansteckend, ihre Musik ein Soundtrack des Zusammenhalts und obendrein machen sie auch noch verdammt gute Laune:  „You won’t say you’re bored anymore ‘cause I can take you dancing!“
(Text: Lisa Neher)

00:05

frHauptbühne

Av Av Av (DK)
Den ersten „lupenreinen Hattrick“ der Festivalgeschichte mit drei Auftritten in Folge machen dieses Jahr AVAVAV komplett. Nach zwei grandiosen Konzerten im Zelt werden die drei Dänen ihre Show diesmal auf die große Bühne bringen. Ihr dürft euch also auf die ganz schweren Geschütze freuen: noch größere Lichtshow, noch besserer Sound und natürlich die neue EP „Experimental Physics Vol. 02“. Auf dieser liefern sie wie gewohnt elektronische Musik ab, die so rein gar nichts mit David Guetta oder stumpfsinnigem Kirmes-Techno zu tun hat. Stattdessen gibt es hier Musik für Fans von Caribou oder Jamie XX, die sich Schicht für Schicht aufbaut, komplexe Strukturen entwickelt und trotzdem immer unglaublich tanzbar ist! Wir versprechen: Samstagabend auf der Hauptbühne wird keiner von euch ruhig stehen können.

(Text: Yannik Baudy)

20:45

saHauptbühne

Granada (AT)
Leiwand*, GRANADA sind 2018 wieder mit am Start! Im vergangenen Jahr war viel Improvisationstalent von den Österreichern gefordert und sie haben trotz des Unwetters eine großartige Show im Merchzelt abgeliefert. In diesem Jahr spielen sie da wo sie hingehören: auf der Hauptbühne.

Und eigentlich ist es völlig egal wo GRANADA uns mit ihrer schönen Musikmischung aus Gitarren und Akkordeon beschallen – „Eh Ok“. Wir schnappen uns eine „Pina Colada“, lauschen dem Grazer Dialekt und schwingen die Hüften zu den Songs des neuen Albums „Ge bitte“, das im Juni erschienen ist und dem ersten von 2016 in nichts nachsteht. Solange bis wir „Miad vom Tanzen sind“. Lieblingstonträger, Artist of the day, CD der Woche, Platte des Monats und lauter ausverkaufte Konzerte: Wir sind nicht die einzigen, denen das neue Album gefällt.

Eines ist noch wichtig: Bitte verwechselt die neue Ode an die Sauna auf „Ge bitte“ nicht mit der Band, die am Samstag bei uns auf der Bühne steht. Obwohl die sechs Jungs von Die Sauna sicherlich auch eine Ode verdient hätten.

*Für alle die der österreichischen Mundart nicht mächtig sind: leiwand = super, großartig, toll.
(Text: Victoria Grenz)

19:45

frZelt

DZ Deathrays (AU)
Oh yes – it‘s bloody lovley, dass DZ Deathrays bei ihrer „Bloody Lovley EU Tour“, benannt nach dem neuen gleichnamigen Album, bei uns auf der Obstwiese Halt machen. Und wie wir euch schon bei der Line-Up-Verkündung gesagt haben, werden uns die beiden Australier Shane und Simon ein ordentliches Gitarrenbrett um die Ohren klatschen. Das Duo gibt es seit zehn Jahren und sie haben schon Preise für das beste Independent Hard Rock und das beste Hard Rock/Heavy Metal Album bekommen. Sie geben als Einfluss Mötley Crüe an, was auf jeden Fall brachialen Rock verspricht. Im direkten Vergleich ist der Einfluss auch deutlich zu hören und zu sehen. Den Garagen-Rock hätten sie mit „Bloody Lovley“ nicht neu erfunden heißt es, aber ein solides Album das Spaß macht ist es allemal. Und außerdem gibt es das Album in einer pinken Vinyledition, was will man mehr.
(Text: Victoria Grenz)

18:55

frHauptbühne

Voodo Jürgens (AT)
„Zwischen Zuckerbud’n und Kadaverfabrik, woas siaßelt oder nach hienige Viecher riacht.“ Voodoo Jürgens, der Meistepoet des Wiener Proletariats, hat etwas geschaffen, was man eine makabere Romantik nennen könnte. Sein Debüt „Ansa Woar“ setzte der Austro-Pop-Welle im September 2016 die Krone auf, denn das war nochmal ganz anders als das, was „Wanda“ oder „Bilderbuch“ zuvor in den Ring geschickt haben. Nichts verhüllend, aber niemals voyeuristisch, nicht auf Erfolg gepolt, einfach authentisch. Eine Band aus Vagabunden im Rücken, eine Akustikgitarre mit Aufklebern tapeziert. Texte, die so viel erzählen, wie die in die Jahre gekommene Wirtin der Beisl ums Eck. Dort, wo Fingerknöchel auf massive Eichentischplatten klopfen – „Servus mitanand“ – oder draußen vor der Tür gegen Kiefer krachen. Wo Parolen und Liebesbeweise mit Taschenmessern ins Thekenholz gekerbt sind. „S Bier wird warm, wenn du do bist.“ Meine Damen, meine Herr’n, erhebt euer Glas für: Voodoo Jürgens!

21:25

frZelt

Naked Lunch (DE)
Eine OWF-Lieblingsband! Im Jahr 2004 konnten sie bei uns wegen eines Unwetters leider nicht auf die Bühne. 2007 hat es dann geklappt und die 4 Herren aus Klagenfurt, Österreich zogen uns sofort in ihren Bann. Naked Lunch spielen sphärischen Indie-Rock mit ruhiger Stimme und elektronischen Elementen. Seit 1990 erfreuten sie uns mit sieben Alben und einer Single-Collection. 2006 veröffentlichten sie mit der Hymne „Military of the Heart“ ihren bisher größten Hit, dem die prägnante Songzeile „we don't need entertainment we entertain ourselves“ entstammt. Die noch ganz frische Single „Here come the bells“ ist etwas poppiger als die vorherigen Veröffentlichungen und dennoch mit der eindeutigen Naked Lunch-Handschrift sowie der markanten Stimme von Oliver Welter versehen. Das macht unbedingt Lust auf mehr. Live beim OWF und dann hoffentlich bald auf Platte. Vorhang auf für die letzte von vier Sommershows für Österreichs wohl bedeutendste Indie-Band.

1:05

saZelt

Dengue Dengue Dengue (PE)
Psychedelic Cumbie trifft auf Tropical Futurism und auf Global Bass und schwankt mit tropischen Bässen, schamanischen Gesängen und technoiden Elementen jederzeit zwischen Tradition und Moderne. Die Peruaner Rafael Pereira und Felipe Salmon bilden das Duo Dengue Dengue Dengue, mit dem sie seit 2012 Musik machen. Essenzieller Part ihrer Show sind aber auch ihre mehr als 30 verschiedenen Masken. Nach Auftritten unter anderem beim Roskilde oder Sonàr Festival, mehreren EPs und zwei Alben, werden sie uns nicht nur mit einem Auftritt beehren, sondern aller Voraussicht nach auch neue Songs mitbringen. Achja liebe Obstwiese. „Dengue“ bedeutet übrigens so etwas wie „Lust zu feiern“. Und das gleich dreimal. Also! Wenn nicht jetzt, wann dann?

23:15

saZelt

Gudrun von Laxenburg (AT)
Was wäre ein Obstwiesenfestival ohne einen Geheimtipp aus Wien? Dieses Jahr möchten wir euch Gudrun von Laxenburg ans Herz legen. Mit jeder Menge Synthie-Flächen und einem treibenden Schlagzeug konnte zuletzt ihr Album „Panic“ überzeugen. Und so nerdy und fokussiert sie ihre Musik im Studio produzieren, so exzessiv sind dafür dann auch ihre Konzerte. Daher überzeugt die Band zweifellos in ihren schweißtreibenden Liveshows, bei denen sie ihren Elektropunk in eine spektakuläre Show einbetten, die Deichkind nicht nur in Punkto musikalischer Komplexität locker in die Tasche steckt ;-)
(Text: Yannik Baudy)

23:15

frZelt

Jonathan Bree (NZ)
Wir fragen uns, wann der Neuseeländer Jonathan Bree eigentlich Zeit zum Musikmachen hat: Er ist Singer, Songwriter, Produzent, Mitbegründer von „The Brunettes“ und ein eigenes Plattenlabel hat er auch noch. Und dann klingt seine Musik auch noch so schön. Das neue Album „Sleepwalking“ des bekennenden Workaholics scheint das Gegenstück zu seinem Alltag zu sein und klingt irgendwie lässig. Bei dem Songtitel „Your‘re so cool“ definitiv ganz passend. Das dazugehörige Video ist außerdem ein viraler Hit mit rund fünf Millionen Klicks. Ihr werdet bei Jonathan Bree wohl eher nicht pogend vor der Bühne stehen – wobei, man weiß ja nie. Es wird eher ein sanftes bis schwungvolles Hin-und-Her-wiegen zu leicht melancholischer, verträumter Musik mit dunkelgefärbtem Gesang. Ein Teil des Albums wird in Rezensionen mit Badly Drawn Boy verglichen und uns erinnert das ein oder andere Lied an Get Well Soon, die ja aus der Nachbarschaft kommen. Egal ob Ulm und Umgebung oder Neuseeland: talentierte Multi-Instrumentalisten gibt es offenbar überall.

17:30

saHauptbühne

Dives (AT)
Dives schmeckt nach Eiswürfeln und Drinks mit Strohhalm. Nach Cocktailschirmchen und Schwimmbad an den heißesten Tagen des Sommers, an denen man alles ausziehen mag. Dora De Goederen, Tamara Leichtfried und Viktoria Kirner sind mit Anlauf in den kühlen Garage-Punk-Pool gesprungen und wie die Wasseroberfläche brechen sich auch ihre surfigen Gitarrenriffs in Lo-Fi-Rhythmen und überlagerten Vocal-Kanons. Unbeschwert, frei und im nächsten Takt doch wieder unerwartet scharf und treibend. Harmonische Stolperer, wie kleine Probleme, die sich erst in die Gedanken schleichen, wenn man an unerträglich leichten Sommertagen zu viel Zeit hat. Mit ihrer 2017 erschienenen EP haben sie das Handtuch auf einem der Liegestühle neben Sex Jams und Mile Me Deaf ausgebreitet und sich so schon eineinhalb Jahre nach ihrer Gründung einen Platz in der vordersten Reihe der Wiener Indie-Undergroundszene reserviert.

01:05

frZelt

The Lytics (CA)
Kanada – bekannt für guten Ahornsirup, gute Eishockeyspieler und guten Hip-Hop. Ja, da staunen alle nicht so Hip-Hop-Affinen: Kanada kann Hip-Hop. Und dazu gehören definitiv auch The Lytics aus Winnipeg, schon mehrfach nominiert für das Hip-Hop-Album des Jahres und 2017 mit dem Western Canadian Music Award ausgezeichnet als „Hip Hop / Rap Artist Of The Year“.

Die Brüder Alex, Andrew und Anthony Sannie und ihr Cousin Mungala Londe machen moderne Beats mit Old School-Reimen, abwechslungsreich und einfach irgendwie nett – auf die gute Art und Weise. 2016 haben die vier bereits eine erfolgreiche Europa-Tour gemacht und waren der Support für Jurassic 5. In diesem Jahr sind sie wieder in Deutschland unterwegs, mit dabei ein neues Album, zum Teil produziert vom Beastie Boys-Gründungsmitglied Mike D. .
(Text: Victoria Grenz)

16:45

saZelt

Die Saune (DE)
Handtuch raus und los geschwitzt: Die Sauna heizt ein! Okay, der war viel zu platt und wir entschuldigen uns sofort für diesen Kalauer. Nichtsdestotrotz werdet ihr bei Die Sauna vor lauter Abgehen ins Schwitzen geraten. Die Jungs aus Bayern standen in diesem Jahr bereits schon bei Wanda und Tocotronic als Support im Tourplan.

Schrammelgitarren, Schlagzeug, ein wenig Melancholie und ein ganz kleines bisschen elektronisch hören sich die Songs der EP „Elektra“ an. So wie sich guter Indie-Rock eben anhört, manchmal sogar wie The Strokes auf deutsch.

Der Name, heißt es übrigens, komme davon, dass man sich, bereits aus der Schule bekannt, in der Sauna getroffen und einer der Jungs das Handtuch verloren habe. Da sei der Eis gebrochen gewesen. Seither mache man gemeinsam Musik und probe in einer leerstehenden Grundschule.
(Text: Victoria Grenz)

19:05

saHauptbühne

IAN LATE (DE)
PLANÄNDERUNG! Leider mussten uns OUM SHATT kurzfristig absagen. Der Bassist hat sich den Arm gebrochen und musste operiert werden. Wir wünschen gute Besserung! Und nun zum neuen Plan: IAN LATE wird am Samstag um 19:05 Uhr den Slot auf der Main Stage übernehmen! Und das finden wir ganz großartig!

18:15

saZelt

Goldroger (DE)
Wer braucht Hamburg oder Stuttgart wenn er den Ruhrpott hat?
Und wer braucht Bausa oder Cro wenn er Goldroger hat?
Goldroger, das ist Deutschrap mit Einschlägen aus Rock, Pop, Ska und Reggea.
Goldroger, das sind Texte mit Haltung und Tiefgang, kulturellen Referenzen ohne Ende und Geschichten aus dem Alltag.
Goldroger, das sind Songs die mal drängend, mal zurückgelehnt, mal in die Fresse und mal verträumt und melancholisch sind.
Goldroger, das ist ein MC aus Dortmund, der mit seinem Live-Gitarristen mindestens so gut zur Obstwiese passt wie Sido zum Splash.
Goldroger, das ist unser heißer Tipp für Fans von Jamie T und Clueso und alle, die immer noch auf ein neues Album von Freundeskreis warten.
(Text: Yannik Baudy)

19:55

saZelt

Häxxan (DE)
Hexan ist eine farblose, leichtentzündliche chemische Flüssigkeit, die nach Benzin riecht. Häxxan (gesprochen: Chasan) hingegen ist eine lautstarke, hochexplosive Lo-Fi-Mischung, die Schweiß zum Treiben und Blut zum Kochen bringt. Das Trio aus Tel-Aviv, das seit 2014 an den Wellblechwänden der Garagepunkwelt getagged prangert, ist heute schon kein Geheimtipp mehr - völlig zurecht! Ihre 2014 und 2018 erschienenen Alben haben sie nicht im Studio, sondern einfach dreckig auf Kassettentape aufgenommen. Schrammelnde Gitarren, bretternde Drums - ein Sound so dick wie die Luft bei einer Punkshow im zwanzig Quadratmeter kleinen Club. Das Spiel mit Geschwindigkeit, das die Jungs an den Tag legen bietet eine Steilvorlage für wilde Tänze und eine zirkulierende Menge. Got you on my back? Got you on my back!

20:35

frHauptbühne

The Bongo Club (SE)
Hat irgendjemand ein Feuerzeug? Irgendwer? Unsere schwedischen Gäste dieses Jahr, The Bongo Club aus Borås in der Nähe von Göteborg, haben so ihr Album „Anybody Have A Lighter?“ genannt, das Anfang des Jahres erschienen ist. Sicherlich nur deshalb, um unsere Leidenschaft für ihren Indie-Rock zu entfachen. Dabei sind wir schon Feuer und Flamme, zum Beispiel für die Single „Seventeen“. The Bongo Club sind der neue heiße Scheiß aus dem Norden, die auch vom legendären Musikproduzenten Owen Morris gelobt werden. Und der muss es wissen, da er unter anderem mit Oasis, The Verve, Ash und The Kaiser Chiefs gearbeitet hat.

Die vier Schweden haben seit ihrer Gründung 2013 in 18 Ländern gespielt, unter anderem auch in den USA. Sie kommen nach einer Konzertreihe im Baltikum, extra zu uns gejettet. Also unbedingt den Titel des Song „Tell your Frieds“ umsetzen und den Freunden erzählen, dass man The Bongo Club auf dem Obstwiesenfestival gesehen haben muss.
(Text: Victoria Grenz)

21:35

saZelt

Pale Grey (BE)
Gute Dinge, die aus Belgien kommen: 1. Waffeln, 2. Fritten, 3. Pale Grey! Die drei Belgier haben auch auf ihrem zweiten Album „Waves“ (2017) bewiesen, dass ihr Sound ist mindestens so facettenreich ist, wie die Auswahl einer XXL-Pralinenschachtel und zwar eine, in der tatsächlich mal jede Sorte schmeckt! Das musikalische Potpourri der Jungs aus Lüttich reicht von sphärisch mäandernden Synthiestücken, über Experimente mit Hip-Hop Hooks, bis hin zu energetischem Indie vom Feinsten! Eines zieht sich allerdings durch: Die Melancholie, wie so oft. Aber wisst ihr, was für ein Gefühl es ist, Melancholie zuzulassen? Frei zu lassen? Noch dazu mit den besten musikalischen Rahmenbedingungen? Wie Waffeln, Fritten und Pale Grey – nicht in dieser Reihenfolge – sondern alles auf einmal. Lasst es euch schmecken!

18:15

frZelt

Go Go Gazelle (DE)
Gazellen sind im engeren Sinne eine Gruppe von Hornträgern. Zumindest schreibt Wikipedia das. Was wollen uns unsere alten Bekannten von Benzin mit ihrem neuen Bandnamen da bloß sagen? Wichtig ist, dass sie nach längerem wieder im neuen Format prima deutschsprachige Rockmusik machen und uns damit bestens unterhalten. Im Oktober 2017 ist die EP „Schleuder“ erschienen, produziert von Tom Körbler, der unter anderem für die Beatsteaks und Madsen arbeitet. Deren Fans dürfte die Musik der GoGos durchaus gefallen. Wir freuen uns auf die GGG-Gang und hoffen, dass den vier Liedern bald mehr folgen, wenn sie zwischen den verschiedenen Festival-Gigs überhaupt Zeit dazu finden.
(Text: Victoria Grenz)

17:40

frHauptbühne

Liffey Looms (DE)
Liffey Looms sind alte Bekannte! Bereits 2010 traten sie zum ersten Mal auf dem Obstwiesenfestival auf. Damals noch im Trio und als Short Sellers. Seither kreuzten sich die Wege von Ina und Leon und uns immer wieder. Für dieses Jahr haben sich die beiden mit Philip Bölter einen Freund an der E-Gitarre eingepackt und werden Premiere auf unserer Hauptbühne feiern. Was ist das schön! Kraftvolle und doch sensible Harmonien von Gitarre und Bass bilden zusammen mit den Rhythmus-Instrumenten zu Füßen beider Musiker das Gerüst für den charakteristischen zweistimmigen Gesang des Air-Folk Duos mit Americana Einflüssen. Dabei entsteht ein unerwartet vielseitiger Band-Sound. Air-Folk steht für ihre leichte und unbeschwerte, aber dennoch tiefgründige und nachdenkliche Musik. Seit Anfang 2013 entwickeln Léon Rudolf und Eena May ihr neues Timbre, das Kritiker unter anderem als „natürlich“, „hochsensibel“, „voll dynamisch“ und „kontrastiv“ beschreiben. „Im Schmelztiegel ihrer Stimmen kommt kein Ton zu kurz.“ (Augsburger Allgemeine)

15:25

saZelt

Josie (DE)
Josie hat etwas gemeinsam mit uns. Auch sie hatten im letzten Jahr ein großes Jubiläum zu feiern: 10 Jahre Josie. Und das haben sie gefeiert! Mit frischem Album „Ten“. Nachdem es zuvor berufsbedingt ruhiger um die Band wurde, stellt „Ten“ die Weichen für das Comeback des Quartetts. Nach den leiseren Tönen des Vorgängers, knüpft „Ten“ hierbei nahtlos an das erfolgreiche 2010er Album „Superhero Sound“ an. Immer noch komplett DIY setzen Josie damit die Segel in das zweite Jahrzehnt ihrer Bandgeschichte. Mit an Bord der Sound, welcher seine Ursprünge im melodiösen kalifornischen Punkrock der Jahrtausendwende fand und sich dann zum ganz eigenen Stil entwickelte. Ein Punkrockbrett um euch den Schlaf aus den Augen zu treiben. FINALTAG, liebe Obstwiese!

16:00

saHauptbühne

MARY LOU (DE)
Ein kleines, beschauliches Dorf im Allgäu. Vier Jungs, die sich schon aus Kindertagen kennen: Andreas, Jakob und die beiden Brüder David und Daniel sind nicht nur zwischenmenschlich, sondern auch musikalisch aus dem gleichen Holz geschnitzt und bilden somit den Resonanzkörper von „Mary Lou“. Daraus erklingen verschiedene Variationen des Indie-Pops: Gitarren, Bläser, Streicher, Chor oder ganz reduziert und akkustisch: In ihrem Debütalbum „May be April“ aus dem Jahr 2016 geht es um die ganz großen Themen des Lebens. Und ums Loslassen eben dieser. Sich frei machen von allem Schweren und den Moment bewusst erleben. Zuhören und die Augen schließen

14:50

saHauptbühne

KOSMO (DE)
Es gibt nicht mehr viele gute Gründe, warum es sich lohnt eine Band zu starten. Wenn man zudem in einer kleinen Stadt namens Ulm lebt und sich das Durchschnittsalter der Bandmitglieder immer mehr Richtung Reihenhaus bewegt, stellt sich erst recht die Frage „Warum?“. Doch am Ende spielt das alles keine Rolle. Vier Typen haben Lust auf deutschsprachige Musik, die sie in dieser Welt vermissen! Es gibt nicht die große Message aber eine klare Botschaft: KOSMO! Sie klingen ein bisschen so, als hätten sich Wanda und Selig mit den frühen Bilderbuch irgendwo zwischen Rock'n'Roll und Indierock vereint. Und auch wenn man es immer noch nicht glauben mag: Diese Band kommt aus Ulm und wir freuen uns
riesig, sie gemeinsam mit der Popbastion bei uns präsentieren zu dürfen!

20:00

THE WHISKEY FOUNDATION (DE)
Zwei Uhr nachts in einer Bar im Mississippi-Delta der '60er: Die Luft zum Schneiden dick, im Hinterzimmer ein illegales Pokerspiel, gesellige Gestalten an der Theke und eine Musik, die den ganzen Raum zum Schwingen, Wippen und Tanzen bringt – Begleitet The Whiskey Foundation in ihr Paralleluniversum und folgen Murat Kadrijas Reibeisen-Stimme, die euch zusammen mit einem energischen Klavier, einem schleppenden Beat und elektrisierenden Riffs in eine andere Zeit an einen anderen Ort transportiert. The Whiskey Foundation bringen ihrer unweigerlich tanzbaren Mischung aus Rock, Blues und Psychedelischer Musik die Südstaaten zu uns. Live ist das Ganze eine Wucht! Wir freuen uns, dass dieses besondere Schmankerl das OBSTWIESENFESTIVAL 2018 eröffnet!

23:30

DEEJOT ROTER FREIBEUTER & DJ PURPLE HAZE (DE)
Eine Institution! Der Freibeuter bringt am Donnerstag die Popos zum Wackeln. Und weil es ihm so gut bei uns gefällt bringt er immer wieder Freunde mit. Dieses Mal: DJ PURPLE HAZE. Gemeinsam werden sie dann eine bunte Mixtur zwischen Soul, Funk, 60s Beat, Swing, Rockabilly, Balkan Groove, Sound aus den 50-70ern und 'ner Priese Rock'n'Roll zelebrieren, die mit allerlei Skurrilitäten aus der Popkultur abgeschmeckt sein wird.

02:00

frZelt

BAMBOOZE BROS.
Wir haben uns gefragt: „Brauchen wir die BAMBOOZE BROS. überhaupt noch vorzustellen?“ Die Gäste, die bereits in den letzten 2 Jahren mit den beiden Jungs das Vergnügen hatten, werden sicher wiederkommen.
Aber denjenigen, die sie noch nicht kennen, sei folgendes gesagt: BAMBOOZE BROS. das sind DJ T-REX & DJ Montaro aus Ulm.
Sie machen Hip-Hop vom Allerallerfeinsten und das live. Und das ist richtig fett. Dabei mixen sie alles was der Hip-Hop so hergibt. Miteinander, gegeneinander, übereinander aber immer mit klarer Linie und rotem Faden.
Ideal zum Tanzen und abgehen! Die beiden Jungs verstehen ihr Handwerk par excellence. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr noch einen drauf zu legen. Besser kann man den Freitag nicht abschließen.

02:05

saZelt

V.Strange
Ihr wollt 'ne Indie-Aftershow? Ihr kriegt DIE Indie-Aftershow!
Djane V. Strange ist die Ulmer Institution, wenn es um tanzbaren, abwechslungsreichen und vorwärts gerichteten Indie-Sound geht.
Das OWF und V. Strange sind so eng miteinander verbunden, dass sie vergangenes Jahr, als das Programm am Freitag wegen Unwetter unterbrochen werden musste, kurzerhand die Umbaupausen vom FOH aus in spontane Partys verwandelt hat.
Danke dafür! Wir freuen uns, mit dir, den größten Hits und deinen neuesten Entdeckungen standesgemäß bis zur letzten Sekunde des Festivals abzufeiern. Djane V. Strange, die Bühne gehört dir!

14:00

MARVIN SCHMID (ZAUBERSHOW)
Siegfried & Joy haben im letzten Jahr gezeigt: Ihr steht auf Zauberei. Und auch uns hat dieser Start in den letzten Festivaltag sehr gut gefallen. So gut, dass wir es dieses Jahr nicht missen wollen. Vorhang auf für: MARVIN SCHMID Auf die Zauberkunst ist er durch einen Zauberkasten gekommen, den ihm ein Freund in der 3. Klasse geschenkt hat. Mit der Zeit wurden seine Tricks immer größer und beeindruckender und er hat seine eigene Zaubershow kreiert, die es nun auch bei uns zu bestaunen gibt!