Lineup

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Lommbock
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Boppin B
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DEEJOT ROTER FREIBEUTER
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fr 17:45
SAN ANTONIO KID (DE)
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fr 18:20
ORANGE (DE)
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fr 18:55
DER RINGER (DE)
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fr 19:45
MY BABY (NL)
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fr 20:35
GRANADA (AT)
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fr 21:25
GURR (DE)
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fr 22:15
TALISCO (FR)
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fr 23:10
EBBOT LUNDBERG & THE INDIGO CHILDREN (SE)
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fr 00:00
JOHNOSSI (SE)
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fr 01:00
SEKUOIA (DK)
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fr 02:00
V.STRANGE & NIKK RHODES (DE)
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sa 14:00
SIEGFRIED & JOY Zaubershow (DE)
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sa 15:00
ROBIN & THE ELEPHANT (DE)
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sa 15:35
PUB ČERENKOV (DE)
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sa 16:10
DIE AUTOS (DE)
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sa 16:45
WHITE WINE (US/DE)
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sa 17:30
THE CRISPIES (AT)
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sa 18:15
FOREIGN DIPLOMATS (CA)
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sa 19:05
STEAMING SATELLITES (AT)
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sa 19:55
GOLDEN DAWN ARKESTRA (US)
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sa 20:45
FABER (CH)
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sa 21:35
TEKSTI-TV 666 (FI)
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sa 22:25
MEUTE (DE)
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sa 23:15
SKIP&DIE (ZA/NL)
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sa 00:05
HUNDREDS (DE)
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sa 01:05
AV AV AV (DK)
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BAMBOOZE BROS. (T-REX & MONTARO) (DE)
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Lommbock

Was für ein filmischer Auftakt.
Als wir mitbekommen haben, dass es von Lammbock eine Fortsetzung gibt, wussten wir gleich diese muss an unserem Filmabend laufen. Da der Film im März erst noch im Kino lief, war dies jedoch mehr als ungewiss ob wir ihn überhaupt zeigen können. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an unseren langjährigen Wegbegleiter und Kinomacher Jens Göldner!
Ein absoluter Kino-Profi mit einem mindesten genausgroßen Idealismus fürs Kino wie wir für unser Festival! Das muss einfach mal gesagt werden!
Vor 15 Jahren lief Lammbock auf der Wiese und war damals so passend wie kaum ein anderer Film. Daher freuen wir uns 'nen Wolf mit euch zusammen nun Lommbock kucken zu können.
Mehmet Scholl, zwei gute Freunde und etliche lustige Szenen sorgen sowohl aktuell wie auch schon vor 15 Jahre für den Erfolg von Lammbock.
Zwar haben über die Jahre die Gerichte, Klamotten und Vokale gewechselt, doch der Schein trügt. Aus Pizzen sind Reisgerichte und aus zwei Kiffern vernünftige Erwachsene geworden. Gut, der letzte Punkt trifft nur dem Anschein nach zu.  Stefan (Lucas Gregorowicz) lebt mittlerweile in Dubai, wo er als Rechtsanwalt Fuß gefasst und die Geschäftsfrau Yasemin kennengelernt hat.
Sein bester Kumpel Kai (Moritz Bleibtreu), mit dem Stefan 15 Jahre zuvor den superspeziellen Pizza-Lieferservice betrieben hat, bei dem unter den Salamischeiben feinstes Cannabis klebte, lebt nach wie vor noch in Würzburg und steckt voll im „normalen“ Leben.  Denn die wilden Zeiten sind längst vorbei. Aus dem „A“ in Lammbock wurde ein „O“ und »Lommbock«, möglicherweise in Anlehnung an die indonesische Insel Lombok, denn Kai hat sich mittlerweile der Asiaküche zugewandt.
Und weil der Laden nicht sonderlich gut läuft, muss am Schild vor der Tür gespart werden – aus einem „A“ wird eben im Handumdrehen und recht unkompliziert ein „O“. Der alten Zeiten wegen ziehen Kai und Stefan nochmal ordentlich einen durch, was natürlich für eine Menge Chaos sorgt beim dem natürlich auch "Tourette"-Frank (Wotan Wilke Möhring) nicht fehlen darf…

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Boppin B

Petticoat angezogen, Pomade ins Haar und Tanzbein schwingen! Rock'n'Roll ist ja doch eher selten auf der Obstwiese, aber zum Warmtanzen am Donnerstag eignet sich das eigentlich ganz hervorragend würden wir jetzt mal behaupten!
Sie waren die ersten in Deutschland, die moderne Popsongs in ein Rock'n'Roll-Gewand kleideten und waren damit Vorreiter für viele Bands, die das dann später ebenfalls sehr erfolgreich taten. Mit diesem Konzept konnten sie 2004 und 2005 mit dem Album „Bop around the Pop" sowie mit zwei Singleauskopplungen die deutschen Charts erobern und erlangten dabei große Aufmerksamkeit in der gesamten Republik. Doch beschränkten sie sich nicht allein darauf, sondern legten, trotz des damit erzielten großen Erfolgs, auch immer sehr viel Wert auf ihre eigenen Kompositionen. Ihre Hartnäckigkeit gab ihnen Recht und so konnten sie mit den zwei letzten Alben „B.A.N.G." sowie „Monkey Business", welche hauptsächlich aus eigenen Songs bestanden, die oberen Ränge der Independent-Charts erklimmen, was Bands aus diesem Genre bisher nur sehr selten gelungen ist. Dies ist auch der Grund, weshalb sie regelmäßig in renommierten Clubs, als auch bei angesagten Festivals im In- und Ausland mit großem Erfolg auftreten. Ihre Live-Performance ist legendär und besticht durch die teilweise akrobatischen Showeinlagen. Also vergesst beim Tanzen nicht, auch mal einen Blick auf die Bühne zu werfen ;).

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DEEJOT ROTER FREIBEUTER

Was wäre ein Jubiläum ohne den Freibeuter... Eine unserer liebgewonnensten Traditionen der letzten Jahre Obstwiesenfestival. Er gehört einfach dazu! Nach dem Film wird unser Freund also das Merch- Zelt wieder zum Beben bringen und ein Menü aus Soul, Funk, 60s Beat, Swing, Rockabilly, Balkan Groove, Sound aus den 50-70ern und 'ner Priese Rock'n'Roll zelebrieren, das mit allerlei Skurrilitäten aus der Popkultur abgeschmeckt sein wird.

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SAN ANTONIO KID (DE)

Ihre Musik wabert durch die Luft wie der Tabakrauch in den verwegensten Saloons von Texas, wo die Lonesome Rangers und Western-Casanovas nach Whiskey schreien. San Antonio Kid aus Augsburg komponieren sozusagen Filmmusik für Kopfkino-Szenarien wie dieses. Fuzzy-Country-Roadtrips durch den Südwesten der USA, die Sonne am Horizont, die Fenster unten, der Kopf im Fahrtwind, der wiederum in den Haaren. Und das Radio spielt kratzige, psychedelische Vintagetöne mit viel, viel (viel) Hall. Auf die ewige „Das klingt ja wie“-Debatte antworten sie mit einem charmanten Zwinkern. Denn sie sind der Spiegel, der die Hymnen der Vergangenheit wieder ins musikalische Jetzt katapultiert. Er höre die Band Allah-Las, wenn er verliebt ist, meinte der Sänger einst. Wir hören San Antonio Kid, denn wir sind verliebt.

fr 17:45   
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ORANGE (DE)

Wir sind eine Liveband und wollen Spaß und einen geilen Abend mit Euch verbringen!
Alltag und Langeweile müssen leider draußen bleiben! We can’t stop rockin!!!
Dies steht über Ihren Konzertterminen geschrieben und dem ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen, denn dies gilt selbstverständlich auch für das Obstwiesenfestival.
Ein Grund warum wir Orange wieder eingeladen haben ist, dass die Jungs schon genau so lange Musik machen wie wir Festivals veranstalten und sie uns über all die Jahre treu geblieben sind.
Egal ob als Musiker auf der Bühne, Unterstützung beim Bierausschank oder einfach nur als ganz normale Festivalbesucher. Egal bei was für einem Wetter, die Jungs von Orange waren fast immer dabei und haben uns durch ihr vorbildliches Trinkverhalten erstklassig unterstützt.
Unseren umsonst & draußen Gedanken und Konzept verinnerlicht wie kaum eine andere Band in der Region. Daher war es für uns klar, dass Orange mit ihrem deutschsprachigen, gitarrenlastigen Punkrock auch beim Jubiläum ran darf… vielleicht dann ja auch wieder zum 30. Festival.

fr 18:20   
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DER RINGER (DE)

Wer sich gerne in „Sommerzeit Traurigkeit“ suhlt, um seine Sorgen gerechtfertigt im Bierbecher zu ertränken, der höre diese Festivalsaison: Der Ringer. Depri-Pop at its best!
Denn das ist Melancholie – die Kunst im Traurigsein zu baden und sich davon tragen zu lassen. Musikalisch surfen sie auf der Neuen-Neuen-Deutschen-Welle der Jetztzeit und verfügen zudem über einen äußerst köstlichen Humor. (WERBEPAUSE: Das Must-Have „Der Ringer Fanschal“ Jetzt im Handel unter www.love-your-artist.de). Wenn man einmal den Einstieg zu den effektgeladenen Wavepopsongs gefunden hat, so will man gar nicht mehr raus aus dem Becken der Melancholie. Also lassen wir uns durchs Konzert treiben. Mit blauen Lippen und Tropfen in den Wimpern, bis unsere Haut sich in Falten legt.

fr 18:55   
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MY BABY (NL)

Irgendein okkulter Ritus muss uns zurück in die 70er teleportiert haben. Mit lasziven Blues-Gitarrenriffs erzeugt das Trio „My Baby“ einen psychedelischen Sog, in den uns Frontfrau Cato Van Dijck mit ihrer starken, schimmernden Stimme hineinlockt. Gefährlich und schön, wie eine Sirene, die für ein ganzes Schiff liebesdurstiger Seemänner singt. Hier trifft Gospel auf Funk und Blues auf Folk und wenn die sich immer weiter steigernden Instrumente am Zenit aneinander zerschellen, entlädt sich ein psychedelisches Feuer der Liebe und der Revolution. „Medicine men lluminate, blessed magic initiate, tribe under skies in Eden, holy smoke they're breathing“. (Song: Meet Me At The Wishing Well)

fr 19:45   
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GRANADA (AT)

Ein Jubiläum feiert man mit Freunden! Und auch wenn es hier auf den ersten Blick nicht ganz so aussieht, dann verbindet uns doch vieles mit Granada. Zu allererst wohl, dass wir mit Effi bereits Teile der Band bei uns begrüßen durften, aber auch einfach, dass wir nach wir vor Fans der österreichischen Musikszene Szene sind. Und last but not least: Auch die Sportfreunde Stiller, die ja auch in vielerlei Varianten schon auf unserem Festival zu Gast waren, finden Granada einfach spitze und haben sie gleich mal auf eine ganze Menge Konzerte mitgenommen.
Granada schreiben eine Erfolgsgeschichte nach der anderen. Ihr Debutalbum landete prompt in den österreichischen Albumcharts. Die Band hat mehrere sehr kreative Videos veröffentlicht, die bereits einer dreiviertel Million Plays aufweisen, „Palmen am Balkon“ ist beim Kurzfilmfestival „Vienna Independent Short“ als bestes Musikvideo nominiert. Mit dem Song „Eh Ok“ haben sie zudem einen richtigen kleinen Hit gelandet. Ihre charmanten Songs laufen in den Radiostationen auf und ab. Sie waren für 2 Amadeus Awards nominiert, das österreichische Pendant zum Echo, in den Kategorien „FM4 Award“ und „Alternative Award“. Ihre erste Tour hatte ausverkaufte Konzerte von Graz bis München. Was den Erfolg von Granada ausmacht, beschrieben die Nürnberger Nachrichten gut, nachdem sie ein Konzert der Band besucht haben: „Die Band ist selbstbewusst, aber nicht abgehoben, verschwitzt, aber nicht prollig, intelligent, aber nicht kunstbeflissen, und auf alle Fälle sehr weit weg von Wien.“ Das ist ok, Granada kommen schließlich auch aus Graz.
Mit „Lieber gern als hier“ legen Granada ihre nächste Single nach, die thematisch ausgezeichnet in den Liebesgefühlüberschwang des Sommers passt und zu dem man kaum ruhig stehen bleiben kann. Ein Song der schon jetzt nach durchgetanzten lauen Sommernächten klingt. Wie gemacht für ein Festival!

fr 20:35   
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GURR (DE)

Wir hängen am Klettergerüst, den Kopf nach unten und alles Blut strömt uns in den Kopf. Die Jungs können unsere Unterwäsche sehen, aber uns ist das egal. Gurr führt fort, was Bikini Kill ihnen in die Wiege gelegt hat: Die Revolution besteht darin, mit deinen besten Freundinnen den Spielplatz zu erobern und ihr Spielplatz ist die Bühne. Sie sind Riot-Gören mit Jeansjacke, Rollerskates und E-Gitarre und kreieren feinsten, rotzfrechen Garage-Pop. In ihnen steckt die gesammelte Energie eines ganzen Cheerleaderteams (einer Punkversion davon), während sie ganz vorne auf der Bühne stehen, denn wie sie in ihrem weise gewählten Cover singen: They ain’t no Hollaback-Girls.

fr 21:25   
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TALISCO (FR)

Bienvenue à Dornstadt – Wir freuen uns auf die französische Band Talisco rund um Frontmann Jerôme Amandi, die uns mit ihrem neuen Album „Capitol Vision“ die Sonne aus Kalifornien mitbringen. Da haben sich die Pariser nämlich die Inspiration für ihr zweites Album geholt. Das Ziel: den Sound von der Bühne, der vielen Konzerten der vergangenen zwei Jahren in den USA und in Europa ins Studio zu übertragen. Gitarren, Elektro-Folk, roher Sound, Piano und Keyboard – Talisco ist vielfältig und experimentierfreudiger als beim Debütalbum „Run“ und da drängt sich beim Hören schon das Mitnicken und Tanzen wollen auf.

Definitiv auch Musik für Fans von Taliscos französischen Kollegen Phoenix oder einer Mischung aus Mumford & Sons und dem Elektropop-Duo Miike Snow.

fr 22:15   
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EBBOT LUNDBERG & THE INDIGO CHILDREN (SE)

Gäste aus Skandinavien haben wir immer sehr gerne auf dem Obstwiesenfestival. Und wenn es dann auch noch so tolle wie Ebbot Lundberg & The Indigo Children sind, erst recht. „Here I am again“, singt der ehemalige Frontmann von The Soundtrack Of Our Lives (TSOOL) und wir freuen uns, dass er mit seinem neuen Projekt und dem aktuellen Album „For the Ages to Come“ hier ist. Zehn Songs und 42 Minuten hauptsächlich Indie-Pop mit Mandoline, Sitar und Bläserarrangements. Psychedelischen Folkrock mit Mundharmonika oder In-die-Fresse-Attitüde können sie allerdings auch.

Die Indigo Children haben bei Rock-Papa Ebbot schon im Vorprogramm von TSOOL gespielt, daher kennen sich die Sänger und die Band auch. Sie ergänzen sich prima und scheinen Spaß an der gemeinsamen Arbeit zu haben. Zumindest sieht es in den Videos so aus und klingt auch so. „And it´s a story that will never end,“ singt Ebbot weiter. Na das hoffen wir doch und gehen einfach mal davon aus.

fr 23:10   
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JOHNOSSI (SE)

Es heißt: Mit Johnossi ist es nie langweilig. Die Live-Qualität des schwedischen Duos werden gerühmt. John Engelbert an der Gitarre und Oskar „Ossi“ Bonde am Schlagzeug sind Granaten auf der Bühne und klingen auch auf ihrem neuen Album „Blood Jungle“, das Anfang des Jahres erschienen ist, nicht minder gut.

In den vergangenen 13 Jahren mit inzwischen fünf Alben haben sich John und Ossi weiterentwickelt und sich „Blood Jungle“ als Herausforderung gesucht. Die Songs sind meistens rockig wie immer, moderner, nicht nur Gitarre und Schlagzeug, manchmal in Richtung Folktronica, mit eingängigen Refrains. Da bleibt sich das Duo treu.

Also lernt schon mal die Texte und schnürt eure Tanzschuhe, denn: „a monkey needs to dance so do you“. Nehmt euch die Zeile aus dem Hit „Man Must Dance“ ruhig als Ansporn für das Konzert der Jungs, denn Tanzen kann man zur Musik von Johnossi ganz ausgezeichnet. Und damit es mit dem Mitsingen der neuen Hits auch klappt, hier ein kleiner Exkurs zur ersten Single „Air Is Free“: And the air is free – I'll do whatever I want – I'm coming up.

fr 00:00   
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SEKUOIA (DK)

Die Dänen, die Dänen... Wir haben Produzent Patrick Bech-Madsen aka Sekuoia zum 25. Geburtstag des Obstwiesenfestivals nochmal eingeladen, denn er hat ja wohl eines der besten elektronischen Sets hingelegt, das wir auf der Obstwiese jemals gesehen haben. Im vergangenen Jahr hat er ein Album mit dem Titel „flac“ beim in Berlin ansässigen Label Humming Record herausgebracht und ist seither noch mehr unterwegs.
Seine experimentellen Sounds und melancholischen Klänge mit Percussion, eher selten mit Vocals, tragen durch den Moment und die Nacht. Die perfekte Musik für den perfekten Obstwiesenfestivalabend. Irgendwie erwartet man beim Hören manchmal, dass gleich ein Wal um die Ecke schwimmt zu den traum- und zauberhaften, verzückenden Tönen, die sich nicht im geringsten wie ätzende Entspannungs-Walgesang-Wecker-Musik anhören.

fr 01:00   
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V.STRANGE & NIKK RHODES (DE)

They are back - finally!
In der Nacht von Freitag auf Samstag geben euch V. Strange, eine feste Größe der Ulmer Indie-Club-Szene, und Nikk Rhodes, Mastermind von "BABY UNIVERSE" (Radio FreeFM / Cabaret Eden) im Zelt den Rest - oder sollten wir besser sagen V. Rhodes und Nikk Strange??
Zu dieser späten Stunde ist nichts mehr normal. Songs verschmelzen und die Luft bebt. Die beiden passionierten Musiksammler haben für euch ein buntes Potpourri der Klänge im Gepäck - und da bleibt sicherlich kein Bein still stehen. Es darf gezappelt, mitgesungen und ausgeflippt werden. Eins ist dabei auf jeden Fall garantiert: Spaß! Also schnappt euch 'nen Drink & eure Besten und tanzt dem Morgengrauen entgegen, denn diese Nacht wird einzigartig! Over and out.

fr 02:00   
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SIEGFRIED & JOY Zaubershow (DE)

Ein Raunen geht durch die Mengen, Discokugeln drehen durch, der Vorhang öffnet sich: für Siegfried & Joy – the NEW superstars of magic!
Aber fangen wir mal ganz von vorne an: Viele von euch kennen ihn vielleicht noch, manche die heute wild und ausgelassen die Nächte auf dem Obstwiesenfestival durchtanzen hatten damit ihre erste Begegnung mit ebendiesem: Der Kindernachmittag. Während die Eltern übers Gelände schlenderten haben sich die Kinder vom Clown bespaßen lassen. Irgendwann wurde daraus dann die Youthstage und dann das Song Slam Finale. Zum Jubiläum haben wir aber etwas ganz Besonderes für Jung und Alt: Eine Zaubershow!
Wer noch nie auf einer Zaubershow war, der sollte angesichts dieser Chance von einer zauberhaften Euphorie erfasst werden, und seinen Besen besteigen – und wer nicht an Magie glaubt, der sollte erst recht kommen, aber zu Fuß! Denn neben kreativen Explosionen im Dienste der Zauberkunst, skandalösen Geschichten mit verblüffendem Ausgang und dem Zunichtemachen aller Zaubershow-Klischees, warten bei Siegfried & Joy auch charmant-skurriler Humor und zwei bezaubernd galante Männer! Schweren Herzens lehnten sie lukrative Angebote aus Las Vegas ab, um die deutsche Kulturszene aufzurütteln, und auch den letzten Zauber-Skeptiker abzuholen und zu zeigen, wer von nun an zur neuen Generation der Magier gehört! Also auf, jung wie alt! Das wird ganz wundervoll!

sa 14:00   
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ROBIN & THE ELEPHANT (DE)

Unser zweiter Anlauf! Als die Popbastion Ulm und wir sie das letzte Mal angefragt hatten, war ihr Urlaub (aus uns unerklärlichen Gründen während dem Obstwiesenfestival...) bereits gebucht. Dann gab es eine Bandpause. Und vor ein paar Wochen haben wir dann mitbekommen, dass diese jetzt beendet ist. Also Zeit wird es! Endlich zusammen, was zusammengehört: ROBIN & THE ELEPHANT und OBSTWIESENFESTIVAL
Die Combo aus der Ulmer Region, spielen einen unverwechselbaren Sound, irgendwo zwischen Indie Pop und Singer Songwriter, zwischen Melancholie und Lebensfreude. Mehrstimmiger Gesang, der die Liebe und eine neue Langsamkeit der Welt besingt, wird von Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug getragen. Die Melodien der vier Musiker gehen schnell ins Ohr des Zuhörers und laden zum Verweilen ein. Schöner kann man nun wirklich nicht in den Finaltag eines Festivaljubiläums starten!

präsentiert von:

sa 15:00   
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PUB ČERENKOV (DE)

Was ganz ganz vielleicht so viel heiß wie Kneipe der geladenen Teilchen…die Physiker mögen es uns nachsehen.
Laden ist dabei ein gutes Stichwort, denn Pub Čerenkov werden euch am früheren Freitagabend den Akku wieder aufladen und die müden Teilchen aus dem Körper blasen.
Denn der melodische etwas wahnsinnig daherkommende Stonerrock geht immer. So ergreifend mutig, dass sie auf herkömmliche Songstrukturen glatt verzichten und der Improvisation einfach freien lauf lassen.

präsentiert von

sa 15:35   
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DIE AUTOS (DE)

die autos, die Mythen, Legenden und mündlicher Überlieferung zufolge im bisweilen weitgehend unerforschten Hochland zwischen Ulm und Stuttgart beheimatet sein sollen. Zeugen berichten allerdings von Sichtungen in vielen europäischen Städten, wie Berlin, Wien, Hamburg und Prag. Meist werden diese seltenen Beobachtungen von Populärmusik begleitet, die sich beinahe in Rock, beinahe in Folk und Country bewegt. Dazu werden Geschichten der Liebe, Geschichten des Tages und Geschichten der Nacht erzählt.
Die Autos! Durch und durch gute Typen, ob nun auf, hinter oder vor der Bühne! Wir freuen uns riesig, dass sie mit uns feiern!

sa 16:10   
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WHITE WINE (US/DE)

White Wine sind die verrückten Wissenschaftler im Labor der Musik. Genies, die etwas von ihrem Handwerk verstehen, wenn sie waghalsig mit analogen Instrumenten und digitalen Samples basteln. Sie sind die Schöpfer eines verschrobenen Indie-Wave-Spektakels voller Dissonanzen, dem doch eine absurde Ordnung innewohnt. Müsste man dem Ganzen ein Gesicht geben, es hätte die Erscheinung einer expressionistisch-dadaistischen Installation. Eine mächtige, unheimliche Maschine. Unheimlich, aber beeindruckend. Wie die Live-Vertonung eines Theaterstücks, oder eines schwarz-weißen Stummfilms. Aber weder in einem Theater, noch in einem Kino, sondern in einer Fabrikhalle. Es lebt!

sa 16:45   
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THE CRISPIES (AT)

Old School und irgendwie halt doch ziemlich modern – The Crispies aus Wien werden manchmal noch als Geheimtipp gehandelt, sind in Österreich aber längst eine Größe und im Sommer im ganzen Land unterwegs. Netterweise kommen sie für eine Stippvisite zum Obstwiesenfestival, um uns mit ihrem krachenden Indie- und Alternativ-Rock zu beglücken. „Death Row Kids“ heißt das aktuelle Album, das mit den Arctic Monkeys und den Black Keys verglichen wird und mit zehn Tracks überzeugt. Vergleiche mit anderen Bands können The Crispies nicht wirklich leiden, erzählen sie in einem Interview. Sie wollen einfach ihr Ding durchziehen und sich nicht auf ein Genre beschränken.

Tino Romana, Rob Wolfe, Bruno Marcus und Peter Ferdinand waren an der gleichen Musikschule und sehen mal so gar nicht wie die klassischen Musikschüler aus, mehr wie klassische Rocker in Lederjacken und zerrissenen Jeans und wirken auf Bilder etwas versifft, so wie es sich eben für eine ordentliche Rockband gehört. Das Image pflegen die Freunde des Dosenbiers auch in ihren Videos und im Netz und spielen mit Rock'n'Roll Klischees. Stellt euch also auf gute Unterhaltung mit The Crispies ein.

sa 17:30   
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FOREIGN DIPLOMATS (CA)

Foreign Diplomats: Das sind Élie, Antoine, Thomas, Charles und Emmanuel aus Kanada, die feinen Indie-Pop-Groove mit vielen Elektrobeats machen. Die fünf geben an Fans von Arcade Fire und den Flaming Lips zu sein und das ist durchaus hörbar, wenn auch nicht ganz so opulent und verrückt wie bei den Altmeistern des Alternative-Rocks.

Gespielt haben die Foreign Diplomats bereits auf dem größten Jazz-Festival der Welt, dem Festival International de Jazz de Montréal, und waren Vorband der Violent Femmes. Das in Kanada bereits vor etwa zwei Jahren erschienenen Album „Princess Flash“ hat es erst jetzt zu uns geschafft. Viel zu spät wie wir finden.

Auf ihrer Internetseite schreiben die Jungs übrigens: „We make music, we want to dance, we want you to join the party, crack, boom, pow!“ Und genau das wollen wir auch – also tun wir ihnen doch einfach den Gefallen.

Und falls ihr es noch nicht wusstet: französisch Kanada ist das schönste Kanada.

sa 18:15   
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STEAMING SATELLITES (AT)

Steaming Satellites klingt wie: Endlich erreichen wir den Gipfel des Bergs und stehen ganz oben auf der Wiese über den Wolken, die silbrig und tief in der kalten Luft hängen. Dem Universum ein Stück näher. Sie haben den Charakter einer erfüllten Mission Impossible und des kurzen „Nichts“ danach, wenn ein Auftrag zu etwas Fertigem wird und aufhört in uns zu rumoren. Einst geboren im Indie-Rock, tauchen sie doch in verschiedene musikalische Einflüsse ein: Post-Core, Blues, elektronischer Synthie und Folk. Die Salzburger Jungs bauen ein Alternative-Rock-Zelt aus ekstatischer Gitarrenpower, dramatischen Orgelsounds und episch verzerrtem Gesang. Ein Hörerlebnis, in dem man sich verlieren kann.

sa 19:05   
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GOLDEN DAWN ARKESTRA (US)

Niemand weiß genau, woher das Golden Dawn Arkestra eigentlich kommt. Manche sagen, sie kämen von einem kleinen Planeten der Cygnus-Konstellation Lichtjahre entfernt von unserer Galaxie. Wie sie es geschafft haben zu uns auf die Erde zu kommen, steht ebenfalls in den Sternen.
Offensichtlich ist, dass es ihnen auf ihrem Heimatplaneten einfach zu langweilig wurde, denn auch dort hat monotone Musik einen großen Teil des Musikmarktes erobert und so machte sich die verschworene Truppe mit ihren Hörnern, Percussions, dem Vibraphon, Bassclarinetten, Posaunen, Trompeten und Saxophonen auf die Reise nach neuen Horizonten. Begleitet von Tänzern des intergalaktischen Königreich Yores waren sie schon auf vielen Planeten und kommen nun zu uns auf Mutter Erde…so liest sich die Beschreibung der Agentur.
Um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen,  Golden Dawn Arkestra haben schon jetzt Kultstatus! Das hin und wieder bis zu 20 Musiker umfassendes Künstlerkollektiv zelebriert intergalaktischen extrem tanzbaren Disco Funk, Afrobeat mit Rock und sehen mit ihren brachialen Kostümen aus wie eine Zirkustruppe vom Mars. Ganz irdisch kommen Golden Dawn Arkestra aus Austin, Texas so viel zu den weltlichen Facts.

sa 19:55   
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FABER (CH)

Diese Musik hat was von einem Charles Bukowski Gedicht. Man will dazu rauchen und man will dazu saufen. Egal ob Zigaretten und Rotwein im Bett, oder Kette mit zehn Bier in einer italienischen Kneipe. Nach Ladenschluss, wenn der Wirt den Aschenbecher auf den Tresen schiebt. Fabers Texte waren noch nie nett. Aber wir brauchen auch keine Nettigkeiten, wir brauchen Emotionen. Echt, direkt und pulsierend. Auf seiner Akustik Gitarre schreibt er Chansons mit Punk-Attitude und kritisiert mit bittersüßer Ironie und makabrer Poesie. Live klingt das Ganze dann auch noch nach Balkan, das Konzert wird zu einem Tanz von purem Leben und Melancholie, bis man am Ende überhaupt nicht mehr weiß, ob man feiern oder weinen will. Doch eins ist sicher: Zu der Gesellschaft von der er singt, möchte man nicht gehören.

sa 20:45   
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TEKSTI-TV 666 (FI)

In Finnland bereits Stars, versprechen wir euch eines: Bei Teksti-TV 666 geht es ab wie Schmidts Katze! Einmal sind es fünf, einmal sechs Gitarristen die über die Bühne wirbeln und zugegebener Maßen verliert man da als Zuschauer manchmal die Übersicht. Aber bei Tero, Timo, Kartsa, Johannes, Jake, Teemu, Juho und Joonas gilt eben das Motto: Je mehr, desto besser.

Die Jungs, die seit gut drei Jahren zusammen Musik machen, haben inzwischen schon drei EPs veröffentlicht, die ratzfatz ausverkauft waren und dann nochmal als gesamtes Album zusammengefasst wurden. Meistens klingt der Sound eher brachial, die Finnen können aber auch melodisch rocken. Sie selbst nenne sich „shoegazing kraut-punk monster“. Und das passt ziemlich gut.

Live solltet ihr noch mehr über Teksti-TV 666 – gesprochen Texti-Teve-kuus-kuus-kuus, mit einem k, das mehr wie g klingt – erfahren oder die Liedtexte nachlesen wollen, raten wir euch dringend zu einem Finnischkurs.

sa 21:35   
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MEUTE (DE)

Techno DJ wird ja heute jeder Zweite. Es wird also Zeit, dass sich etwas ändert! Und MEUTE machen es vor:
Durch die Kombination aus hypnotisch treibendem Techno und expressiver Blasmusik beschwört das archaische Konglomerat aus Blech, Schweiß und Trommeln ein neues Genre herauf.
MEUTE löst die elektronische Musik vom DJ-Pult und entfaltet einen erdigen Energieschub auf der Bühne oder direkt in der Menschenmasse. Stadt,
Land, Club. Mit Strom oder ohne – MEUTE läuft. Innerhalb der ersten Tage nach Erscheinen wurde das Debüt der Techno Marching Band mit der Cover Version des Tracks REJ des Berliner Duos Âme auf Facebook über 10.000 mal geteilt und mehr als 500.000 mal angesehen.
Eine Band, die nun wirklich überall spielen kann und will: Ob auf einer Straßenkreuzung beim Reeperbahnfestival (und endlos vielen begeisterten Zuschauern mitten auf der Straße), in einem Pool beim Trebur Open Air, oder eben zur Prime Time auf der Obstwiesenfestival Hauptbühne! Eines bleibt immer gleich: Kein Bein bleibt still!

sa 22:25   
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SKIP&DIE (ZA/NL)

SKIP&DIE sind alte Bekannte auf der Obstwiese und da wir zu unserem Jubiläum einen Querschnitt der letzten Festivals gespickt mit neuen Künstlern präsentieren möchten, dürfen natürlich SKIP&DIE mit ihrem abgedrehten extrem tanzbaren Sound nicht fehlen.
Ursprünglich ein Projekt der südafrikanischen Sängerin und bildenden Künstlerin Catarina Aimée Dahms und dem niederländischen Musiker und Produzenten Jori Collignon, ist das Duo mittlerweile zu einem Quintett ausgebaut worden. Überragende Kritiken eilten ihnen voraus wovon wie uns schon 2015 überzeugen konnten. Ihre Mischung aus Tropical und Global Bass Music, Hip Hop, Electronica, afrikanischer Rhythmen, kapverdischer Melodien und vieler weiterer Einflüsse entspringt einerseits den vielen Reisen der Weltenbummlerin Dahms und andererseits der musikalischen Vision des erfolgreichen Arrangeure und Produzenten Collignon. Zusammen mit ihrer phänomenalen Bühnenshow sind SKIP&DIE immer wieder ein echtes Live-Erlebnis.

sa 23:15   
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HUNDREDS (DE)

Am Anfang war eine Melodie. Und die Melodie kam aus einem Piano. Und zu dem Piano sang Eva. Ihr Bruder Philipp arrangiert dazu gekonnt Synthie-Welten aus Samples und Beats und zusammen weben sie immer wieder aufs neue, ergreifende Elektropopsphären. Seit 2010 macht das Geschwisterpaar namens "Hundreds" zusammen Musik. Mal verspielt und sensibel, mal düster und dramatisch. Aber immer mit diesem gewissen Zauber darin, wenn die Musik zusammen mit den Lichtkegeln der Visuals zum Nachthimmel hochsteigt. Ein Abschluss auf der Hauptbühne wie man ihn sich zum 25. Festival nur wünschen kann! Da sind wir uns sicher!

sa 00:05   
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AV AV AV (DK)

Weil es im vergangenen Jahr so schön war, sind die drei Dänen von AV AV AV auch 2017 wieder beim Obstwiesenfestival am Start. Im Gepäck eine neue EP namens „Everything is true“ mit sieben neuen Tracks. Die Produzenten Eloq, Unkwon und DJ E.D.D.E.H sind in diesem Sommer bei einer ganzen Menge Festivals dabei und die Kopenhagener begeistern immer mehr Menschen mit ihren teils sphärischen Elektrobeats. Im Juli sind AV AV AV beim Roskilde-Festival aufgetreten und haben die Menge in Schwingung versetzt – kollektives Klatschen, Zappeln, Kopfnicken und Springen inklusive. Freut euch also drauf und ölt eure Gelenke.

Ein Muss für alle AV AV AV-Konzert-Besucher: Das Bandlogo, ein gleichschenkliges Dreieck mit drei kleinen umgedrehten Dreiecken an der Unterseite, das wie eine kleine Rakete aussieht, wird von den AV AV AV-Fans mit den Hände symbolisiert. Einfach beide Arme nach vorne oben strecken, mit beiden Daumen und Zeigefingern ein Dreieck bilden und Spaß haben.

sa 01:05   
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BAMBOOZE BROS. (T-REX & MONTARO) (DE)

Never change a running system! Zwei gute Typen, vier Plattenspieler, der ein oder andere Drink und schon steht die perfekte Aftershowparty um die Zeltbühne endgültig einzureissen! T-Rex und Montaro sind zurück! Was wir da letztes Jahr erlebt haben ist eigentlich nicht mehr zu toppen... Eigentlich! Wenn es einer schafft, dann wohl die beiden selbst.
Sie sind der Mario und Luigi der Plattenteller, die Blues Brothers der fetten Beats. Stellt euch auf Hip Hop, Twerk, Dancehall, Trap ein und darauf, dass die Jungs noch ne Menge mehr im Gepäck haben.

sa 02:05