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Bands& Kino

Es wird super. es wird gross.
Und das ist das Programm 2026
20.-22. August 2026!



Do Filmnacht



Zweifel
 
Zweifel (DE)
ZWEIFEL sind der Beweis, dass man auch über Unsicherheiten, Versagensängste und die Suche nach Zugehörigkeit großartige Indie-Songs schreiben kann. Das Quartett aus Stuttgart verbindet ehrliche Texte mit eingängigen Hooks und einem Sound zwischen Kraftklub, Ennio und Raum27.
Erst Ende 2023 gegründet, haben sich ZWEIFEL bereits eine treue Fangemeinde erspielt. Umso mehr freuen wir uns, dass sie das OWF am Donnerstag eröffnen. Der perfekte Start in ein Festivalwochenende voller Musik, Emotionen und gemeinsamer Momente.

19:20 Uhr Hauptbühne
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VALENTINO VIVACE (CH)
Dieses OWF beginnt bereits am Donnerstag italienisch. Mit VALENTINO VIVACE kommt einer der spannendsten Vertreter der neuen Italo-Disco-Welle nach Dornstadt. Der in der italienischen Schweiz geborene und heute in Zürich lebende Musiker verbindet Italo-Disco, French Touch und Indie-Pop zu einem Sound voller glitzernder Synthesizer, eingängiger Melodien und italienischer Leichtigkeit.
Spätestens seit seiner nahezu ausverkauften „Discoteca Vivace Tour 2025“ gilt VALENTINO VIVACE als Garant für außergewöhnliche Live-Erlebnisse. Seine Konzerte sind weit mehr als klassische Popshows: Choreografien, Live-Hula-Hooping, Lichtinstallationen und eine mitreißende Bühnenperformance verwandeln jeden Auftritt in ein ausgelassenes Disco-Spektakel.
Mit seinem aktuellen Album „Discoteca Vivace“ und Songs wie „Insieme“, „Baia degli Angeli“ oder „Hulahoop“ begeistert er ein internationales Publikum. Zwischen Euphorie und Melancholie, Retro-Charme und futuristischen Klängen entsteht eine Atmosphäre, die zum Tanzen, Träumen und Feiern einlädt. Perfekte Voraussetzungen für einen unvergesslichen Festivalbeginn.
Text: Jonas Gehring

20:20 Uhr Hauptbühne
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Alter weisser Mann (KINO)

FSK 6
Nach Einbruch der Dunkelheit ca. 21:30 Uhr
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L. M. A. A. Liederabend
DEEJOT ROTERFREIBEUTER & DJ PURPLE HAZE - L. M. A. A. Liederabend mit Andi und Achim
23:30 Uhr Merch Zelt

Freitag



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UNKL SIGMAN (DE)
Ulm kann Rap – und Unkl Sigman ist aktuell der beste Beweis dafür – oder U L M favorit, um es mit seinen Worten zu sagen. Der aufstrebende Künstler verbindet klassischen Hip-Hop mit persönlichen Geschichten, urbanen Alltagsthemen und einer guten Portion Selbstironie.
Mit seiner aktuellen Single „Das ist nicht mehr“ zeigt er einmal mehr sein Gespür für ehrliche Texte und eingängige Beats. Einer der spannendsten jungen Rap-Acts aus Ulm – und sicher nicht zum letzten Mal auf einer größeren Bühne zu sehen.

17:00 Uhr Zeltbühne
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PAUL FREITAG (DE)
„Energisch, moll, dramatisch, tief, ehrlich“ – mit diesen fünf Worten beschreibt Paul Freitag seine Musik selbst wohl am treffendsten.
Seine musikalische Reise begann mit Coverversionen von „Wonderwall“ und „Boulevard Of Broken Dreams“, doch schnell wurde ihm klar, dass er eigene Geschichten erzählen wollte. Mit dem Umzug nach Berlin fand er schließlich seinen eigenen musikalischen Weg – und vor allem seine eigene Sprache. Seit 2023 veröffentlicht Paul Freitag deutschsprachige Songs, die persönliche Erfahrungen, Beziehungen, Ängste und Hoffnungen in den Mittelpunkt stellen.
Musikalisch bewegt er sich zwischen modernem Deutschpop und handgemachtem Rock. Einflüsse von den Beatles, Nirvana oder Pink Floyd sind dabei ebenso hörbar wie sein Gespür für große Melodien und ehrliche Texte. So kann der OWF-Freitag auf der Hauptbühne beginnen.
Text: Jonas Gehring
17:30 Uhr Hauptbühne
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BIKINI BEACH (DE)
Wenn der Garagen-Rock von Bikini Beach aus den Boxen dröhnt, ist das wie ein Surfurlaub in einer maroden Kanalisation – dreckig, laut und verdammt spaßig! Das Trio aus Konstanz liefert keinen glatten Pop, sondern einen fuzzigen Mix aus Garage, Surf und Psych-Rock, der so klingt, als hätten die Beach Boys zu viel Benzin geschnüffelt und der dieses Jahr einen Ausflug zum Festival South by Southwest nach Austin, Texas gemacht hat. Mit Bässen, die das Zwerchfell massieren, und Reverb-Gitarren, die Geister beschwören, ist Stillstehen keine Option. Der Kopf beginnt direkt von alleine zu nicken. Wer braucht schon Wellness, wenn er diesen herrlich räudigen Sound haben kann?
Text: Victoria Grenz

18:00 Uhr Zeltbühne
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EASY EASY (DE)
Mit EASY EASY kommt eine Band auf die Bühne, deren Sound sich harmonievoll zusammenfügt. Seit ihrer Gründung 2020 verbinden die sieben Musiker Indie-Rock mit der Energie von Punk. In ihren Songs treffen Themen wie coming-of-age, Wut, Liebe und Zerissenheit aufeinander, welche sie Live mit einer mitreißenden Präsenz spielen. Ihre Musik wirkt wie ein Rausch ehrlich und voller Emotion. Wer einmal drin ist, bleibt hängen-wie bei der perfekten Runde Tetris.
Text: Liv Hailbronner

18:50 Uhr Hauptbühne
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MEATBODIES (US)
Fuzz ist das Wort der Stunde: Wenn man die Meatbodies hört, fühlt man sich schlagartig so, als schleuderte man in einer Waschmaschine voller Fussel und Fuzz-Pedale. Schnell wieder raus? Fehlanzeige! Lieber noch mehr Umdrehungen. Einen Schleudergang hätten die dreckigen Riffs von Chad Ubovich und seiner Truppe übrigens nötig und es ist ihr chaotischer, aber präziser Stil und der typische Garage-Psych-Sound, der verdammt viel Spaß macht. Das Album Flora Ocean Tiger Bloom, veröffentlicht 2024, ist abwechslungsreich, melodisch, gespickt mit eingängigen Hooks. Die Themen: Liebe, Verlust, Realitätsflucht, Mutlosigkeit, Psychedelika und vieles mehr. Ein Rock-Epos, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet.
Text: Victoria Grenz
19:40 Uhr TENT STAGE
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FATONI (DE)
Fatoni macht Musik wie ein WG-Küchentisch um drei Uhr morgens aussieht: ein bisschen chaotisch, sehr ehrlich und garantiert mit zu viel Kaffee im System. Zu seinen lässigen Beats gesellen sich Texte zwischen Selbstironie, Gesellschaftskritik und „Hab ich das wirklich gerade gedacht?“. Mal klingt es nach Kopfnicken im Altbau, mal nach philosophischem Spaziergang mit Turnschuhen. Rap mit Grips, Humor und diesem charmanten „Ist mir doch egal – aber auch nicht ganz“-Vibe. Anton „Fatoni“ Schneider kann neben Deutsch-Rap auch schauspielern. Ende Februar ist die Netflix-Serie Kacken an der Havel erschienen, mit ihm in der Hauptrolle. Sehr skurril, durchaus lustig mit erstklassigen Hip-Hop-Tracks unter anderem über Bussarde. Fatoni ist definitiv hörens- und auch sehenswert.
Text: Victoria Grenz

20:30 Uhr Hauptbühne
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MASTER PEACE (UK)
EMPFEHLUNG! Das wird garantiert megacool.
Bisher in Deutschland noch weitestgehend nicht in Erscheinung getreten, freuen wir uns, dass wir MASTER PEACE nach Dornstadt holen konnten.
MASTER PEACE ist einer der spannendsten neuen Acts aus Großbritannien – laut, unberechenbar und voller Energie. Hinter dem Namen steckt der Londoner Künstler Peace Okezie, der mit seinem Sound mühelos Genres sprengt und Indie-Rock, Dance-Punk und Pop zu einem wilden Mix verbindet.
Seine Musik fühlt sich an wie ein Throwback in die 2000er, ohne dabei nostalgisch zu sein. Stattdessen trifft Indie-Sleaze-Ästhetik auf moderne Attitüde: treibende Beats, eingängige Hooks und eine gewisse rotzige Leichtigkeit ziehen sich durch seine Songs. Einflüsse von Acts wie Bloc Party, LCD Soundsystem oder M.I.A. sind spürbar, doch Master Peace macht daraus etwas ganz Eigenes.
Mit seinem Debütalbum „How To Make A Master Peace“ gelang ihm 2024 der Durchbruch. Das Album wurde von Kritikern gefeiert und brachte ihm den Rising Star Award der Ivor Novello Awards ein.
Live überzeugt Master Peace mit 3 Personen und maximaler Energie. OWF das wird tanzbar, schweißtreibend und mitreißend. Trockene T-Shirts gibt es danach im Merch-Zelt.
Text: Jonas Gehring


21:30 Uhr Zeltbühne
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BIBIZA (AT)
Stellt euch vor, Falco hätte ein uneheliches Kind mit einer Packung Glitzer und einer Überdosis Wiener Schmäh – das ist Bibiza. Mit seinem Album Wiener Schickeria hat er den Vibe der 80er-Jahre-Partys in das moderne Wien katapultiert, ohne dass man danach direkt in die Entzug muss. Sein mehrfach ausgezeichneter Sound klingt nach verschüttetem Aperol Spritz auf einem Samtsakko: ein bisschen dekadent, herrlich größenwahnsinnig und so verdammt eingängig, dass man sich plötzlich wünscht, im 1. Bezirk zu wohnen, obwohl die Miete dort so viel wie ein Kleinwagen kostet. Mit seinem sechsten Album von 2024 bis einer weint schreibt er seine musikalische Geschichte fort und galoppiert mit der Rapperin Ikkimel als Ohrwurm durch den Kopf. Bibiza ist der Beweis: Rock’n’Roll ist nicht tot, er trägt jetzt Schnurrbart und trinkt Melange.
Text: Victoria Grenz

22:20 Uhr Hauptbühne
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BATTLESNAKE (AU)
Beim Obstwiesenfestival denkt man in erster Linie nicht an Heavy Metal.
Und wer bei Heavy Metal an ernste Mienen und schwarze Lederjacken denkt, hat Battlesnake noch nicht erlebt. Die siebenköpfige Band aus Sydney verwandelt jede Bühne in ein fantastisches Spektakel voller donnernder Riffs, epischer Geschichten, skurriler Kostüme und einer gehörigen Portion Selbstironie.
Irgendwo zwischen Judas Priest, Queen, King Gizzard & The Lizard Wizard und einem völlig durchgedrehten Fantasy-Film erschaffen Battlesnake ihre ganz eigene Welt. Drachen, Zauberer, Motorsteeples und jede Menge Gitarrensoli gehören dabei zum guten Ton.
Spätestens mit ihrem gefeierten Album „The Rise and Demise of the Motorsteeple“ gelang der internationale Durchbruch. Support-Shows für KISS, The Smashing Pumpkins und Jane’s Addiction folgten prompt. Battlesnake sind nicht einfach ein Konzert – Ab ins Zelt zum Battlesnake-Abenteuer.

23:20 Uhr Zeltbühne
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OK.DANKE.TSCHÜSS (DE)
Verschwitzt und gut gelaunt verlässt man dieses Jahr am Freitag das OWF und singt folgende Zeilen vor sich hin:
„Ich hab' in Berlin ein'n Jung'n geseh'n
Er war mitten im Rave und wunderschön
Er hat gesagt, dass er mich mitnimmt
Ganz ohne Commitment.“
Dann hat man alles richtig gemacht, denn dann war man eben beim Konzert von ok.danke.tschüss mit ihrem Hit „Joel“.
Und genau da ist man mittendrin im Kosmos von ok.danke.tschüss: Indie-Pop mit Haltung, Gefühl und einer guten Portion Selbstironie. Die Band aus Mannheim gründete sich 2018 und fand sich an der Popakademie Baden-Württemberg zusammen – aus einem Studi-Projekt wurde schnell mehr.
Ihr Sound ist tanzbar, aber nie oberflächlich. Songs wie „Zu laut in der Disko“ oder „Vincent van Gogh“ verbin-den eingängige Melodien mit ehrlichen Texten, die hängen bleiben.
Die Band ist offiziell als Duo unterwegs – Eva Sauter und Lucas Firmbach, live ergänzt durch weitere Musi-ker:innen. Mit ihrem aktuellen Album „Knutschen & Boxen“ und der zugehörigen Tour 2026 spielten sie bereits im März und April dieses Jahres viele ausverkaufte Shows, ehe sie im Mai nahtlos in die Festival-Saison starteten.
Wir freuen uns auf den Abschluss der Hauptbühne am Freitag. Und es mag manchmal vielleicht zu laut in der Disco sein – aber nicht auf dem OWF.
Text: Jonas Gehring

00:15 Uhr Hauptbühne
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YARD (IE)
YARD sind nichts für nebenbei – YARD trifft dich direkt. Das Electropunk-Trio aus Dublin verbindet brachiale Elektronik mit düsterem Post-Punk und schafft damit einen Sound, der gleichzeitig antreibt und verstört. Ir-gendwo zwischen Industrial-Einflüssen à la Nine Inch Nails und der kühlen Dringlichkeit moderner Post-Punk-Bands entsteht ein intensiver Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
Die Band, bestehend aus Emmet White (Vocals/Synth), Dan Malone (Gitarre) und George Ryan (Drums/Synth), ist vor allem für ihre kompromisslosen Live-Shows bekannt. Schweißtreibend, laut und visuell eindringlich – nicht zuletzt durch ihr unheimliches Maskottchen „Bucketman“ – hinterlassen YARD bei jedem Auftritt bleiben-den Eindruck.
Ihr Sound lebt von Kontrasten: kreischende Vocals treffen auf hypnotische Gitarrenriffs, während donnernde Beats den Puls konstant nach vorne treiben. Tracks wie „Call“ bringen diese Energie perfekt auf den Punkt und zeigen die ganze Bandbreite zwischen roher Aggression und fast euphorischer Ekstase.
Auch international sorgt die Band längst für Aufmerksamkeit. Auftritte beim SXSW oder Sessions bei KEXP un-terstreichen ihren wachsenden Status. Medien wie BBC Radio 6 oder Rolling Stone zählen YARD bereits zu den spannendsten neuen Acts Europas.
YARD sind laut, intensiv und unbequem – und genau deshalb eine Band, die man gesehen haben muss.
Text: Jonas Gehring

01:15 Uhr Zeltbühne

Samstag



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SONIXX (Schülerinnen Band)

13:00 Uhr Zeltbühne
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MUCKEMACHER (DE)
Kindermusik kann auch anders klingen – das beweisen die Muckemacher seit über zehn Jahren eindrucksvoll. Das Berliner Duo Verena Roth und Florian Erlbeck mischt Cumbia, Ska, Rocksteady, Hip-Hop, Calypso und Funk zu einem mitreißenden Sound, der Kinder genauso begeistert wie ihre Eltern.
Statt auf die üblichen Kindermusik-Klischees setzen die Muckemacher auf Groove, Vielfalt und Themen wie Freundschaft, Toleranz und Zusammenhalt. Ihre Songs laden zum Tanzen, Mitsingen und Mitdenken ein – und machen auch Erwachsenen Spaß.
Dass dieses Konzept funktioniert, zeigte die Band zuletzt mit mehreren Konzerten in Italien. Ein schöner Beleg dafür, dass Kindermusik mit deutschen Texten auch weit über die Landesgrenzen hinaus begeistert.
Dann raus auf die Obstwiesenbühne, oder um es mit den Worten von Muckemacher zu sagen: Diggidiggi Bambam!
13:40 Uhr Zeltbühne
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POST CLIENTS (DE)
Post Clients sind aus Berliner Jam-Sessions entstanden und machen genau die Musik, die man dort erwarten würde: warm, organisch und voller Spontaneität. Das internationale Kollektiv verbindet Krautrock, Indie-Pop und Soul zu einem Sound, der bewusst auf echte Momente statt Perfektion setzt.
Bevor im Herbst ihr Debütalbum erscheint, eröffnen Post Clients bei uns den Samstag auf der Hauptbühne – der perfekte Soundtrack für einen entspannten Start in den Festivaltag.
14:40 Uhr Hauptbühne
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KUBA (DE)

15:20 Uhr Zeltbühne
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ENDE (AT)
Wir haben noch einen richtig spannenden Act am Start: ENDE aus Österreich.
Die Band bringt einen Sound mit, der irgendwie perfekt zu unserem diesjährigen Tetris-Motto passt – mal ruhig und atmosphärisch, dann wieder intensiv und voller Energie, wie wenn die Blöcke plötzlich schneller fallen.
Ihre Musik bewegt sich zwischen Indie, Alternative und ein bisschen Experimentellem, also genau das Richtige, wenn man Lust auf etwas Neues hat.
ENDE schaffen es, mit ihren Songs eine besondere Stimmung aufzubauen, die einen sofort mitnimmt. Dabei wirken sie trotzdem nahbar und echt – nicht geschniegelt oder übertrieben, sondern einfach ehrlich.
Wenn ihr also auf dem Festival unterwegs seid und zwischen zwei Tetris-Leveln mal kurz abschalten (oder komplett eintauchen) wollt, solltet ihr euch ENDE auf keinen Fall entgehen lassen.
Text: Liv Hailbronner

16:00 Uhr Hauptbühne
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VANDALISBIN (DE)
Vandalisbin ist kein klassisches Bandprojekt, sondern ein Statement. Hinter dem Namen steckt die Münchner Musikerin Helena Niederstraßer, die mit ihrem Alias bewusst die Begriffe „Vandalism“ und „Lesbian“ verbindet – und damit schon andeutet, worum es geht: Haltung, Identität und das bewusste Brechen von Erwartungen.
Musikalisch bewegt sich Vandalisbin irgendwo zwischen Soul, Funk und Indie-Pop, angereichert mit jazzigen und grungigen Elementen. Der Sound ist rau, manchmal sperrig, dann wieder überraschend eingängig – getra-gen von einer Stimme, die gleichzeitig verletzlich und kämpferisch wirkt.
Bevor sie als Frontfrau auf der Bühne stand, war Helena vor allem als Schlagzeugerin aktiv, unter anderem bei Cosma Joy, Ennio oder Tiger Tiger. Erst mit Vandalisbin tritt sie selbst ins Rampenlicht – und macht ihre Songs zu etwas sehr Persönlichem. Zwischen Herzschmerz, Selbstreflexion und trockenem Humor entsteht Musik, die sich wie ein ehrlicher Tagebucheintrag anfühlt.
Für Niederstraßer ist Songwriting dabei mehr als nur Musikmachen – es ist Selbsttherapie, kompromisslos und ohne Rücksicht auf Erwartungen.
Dieses Jahr spielt sie als Support für Großstadtgeflüster und ist neben der Obstwiese unter anderem bei unseren Freunden vom Modular, beim Dockville zu Gast gewesen. Lasst uns gemeinsam Vandalisbin live entdecken!
Text: Jonas Gehring

16:45 Uhr Zeltbühne
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TEEN JESUS & THE JEAN TEASERS (AU)
Austria und Australia – einer der beliebtesten Verwechslungen überhaupt scheint inzwischen auch im OWF-Booking angekommen zu sein. Nachdem wir seit jeher gerne Bands aus Austria auf unsere Bühnen holen, freuen wir uns, hatten wir in den letzten Jahren unter anderem die DMA’S und natürlich Wolfmother. Nun haben wir in diesem Jahr ganze drei Bands aus Australien. Eine von ihnen sind Teen Jesus & The Jean Teasers.
Die vier Musikerinnen aus Canberra zählen zu den spannendsten Rockbands ihres Landes. Mit einer Mischung aus Indie-Rock, Punk-Attitüde und eingängigen Hooks haben sie sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zur festen Größe der australischen Musikszene entwickelt. Ihr Debütalbum „I Love You“ stürmte 2023 die Charts, mit dem Nachfolger „Glory“ legten sie 2025 eindrucksvoll nach. Das neue "All the things she said"-Cover haben sie natürlich auch im Koffer.
Auch live hat sich die Band einen exzellenten Ruf erspielt: Touren mit den Foo Fighters und Pearl Jam sprechen ebenso für sich wie ihre energiegeladenen Auftritte. Teen Jesus & The Jean Teasers stehen für rohe Kraft, starke Songs und jede Menge Haltung – laut, direkt und garantiert mitreißend.
Text: Jonas Gehring

17:30 Uhr Hauptbühne
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LAWN CHAIR (DE)
„Lieder über Zwangsstörungen, Liebe, Männer und andere beunruhigende Themen“ – selten hat sich eine Band so treffend selbst beschrieben wie Lawn Chair.
Das Kölner Quintett um Sängerin Claudia Schlutius verbindet Post-Punk, Indie und Garage Rock zu einem Sound, der gleichermaßen schrammelig, tanzbar und klug ist. Treibende Rhythmen, kantige Gitarren und eingängige Synthesizer treffen auf Texte voller Witz, Beobachtungsgabe und Gesellschaftskritik.
Nach einer UK-Tour im Mai machen Lawn Chair im August Halt beim OWF. Kein Zufall: Seit ihrem Debüt 2021 hat sich die Band mit mitreißenden Liveshows und Auftritten bei Festivals wie Fusion und Immergut einen hervorragenden Ruf erspielt. Mit ihrem 2025 erschienen Debütalbum „You Want It! You Got It!“ liefern sie den Soundtrack für eine Welt zwischen Spätkapitalismus, Smartphone-Sucht und der Suche nach Nähe. Unruhig, klug und verdammt tanzbar.

18:15 Uhr Zeltbühne
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SOMEBODY'S CHILD (IE)
Eine Perle vom Reeperbahn Festival kommt zu uns. Wobei: Perle trifft es eigentlich nicht ganz. Somebody’s Child sind eher ein funkelnder Rohdiamant, der längst dabei ist, die großen Bühnen Europas zu erobern.
Die Band um Sänger Cian Godfrey aus Dublin verbindet die Melancholie grauer Regentage mit der Aufbruchsstimmung einer durchfeierten Nacht. Heraus kommen Songs, die gleichzeitig nachdenklich und euphorisch klingen – getragen von leuchtenden Synthesizern, treibenden Beats und einer Stimme, die Verletzlichkeit und Entschlossenheit mühelos vereint.
Mit ihrem gefeierten Debütalbum machten Somebody’s Child erstmals international auf sich aufmerksam. Auf dem aktuellen Werk „When Youth Fades Away“ denken sie das Indie-Pop-Format konsequent weiter und öffnen die Tür zu neuen Klangwelten. Live entsteht daraus eine mitreißende Mischung aus Energie, Emotion und großen Momenten. Genau die Art von Konzert, die einem noch lange im Kopf bleibt.
Text: Jonas Gehring

19:05 Hauptbühne
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PUNCHBAG (UK)
Wenn Punk und Pop mit voller Wucht aufeinanderprallen, entsteht PUNCHBAG. Das Geschwisterduo aus Süd-London macht Musik für alle, denen „ganz nett“ längst nicht mehr reicht. Mit donnernden Drums, kreischenden Synthesizern und jeder Menge Attitüde verwandeln Clara und Anders Bach Ängste, Frust und Unsicherheiten in explosive Songs voller Energie. Ihr selbst erfundener Begriff „Aggressive Hopecore“ beschreibt den Sound dabei erstaunlich treffend: Punk, Indie, Electro, Rave und Pop werden zu einem wilden, unberechenbaren Mix zwischen Chaos und Katharsis. Nach ihren ersten viel beachteten Singles und dem Signing beim legendären Label Mute Records gelten PUNCHBAG als einer der aufregendsten Newcomer-Acts Großbritanniens. Laut, unbequem, euphorisch – und garantiert nicht egal. Eine Band wie gemacht für unsere Zeltbühne.
Text: Jonas Gehring


19:55 Uhr Zeltbühne
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ITCHY (DE)
Yeah!! GEIL!!!! Wuhuuuuu. Das waren Reaktionen auf unsere Veröffentlichung von Itchy. Und wir fühlen es genau so, denn: Die größte (Rock-) Band der Region kommt eeendlich wieder zu uns.
Seit nunmehr 25 Jahren sind Sibbi, Panzer und Möx nun unterwegs. Haben weit über 1000 Shows gespielt, immer Haltung gezeigt, den zweiten Teil ihres Namens gestrichen, letztes Jahr eine absurd gute mit absurd viel Publikum Show auf dem Southside gespielt, verkaufen jedes Jahr zu Weihnachten das Ulmer Roxy aus - und all das wollen wir nun unter freiem Himmel bei uns erleben. Inklusive Gitarren-Koffer-Surfing. Wir haben mega Bock auf Itchy!
Text: Jonas Gehring

20:45 Uhr Hauptbühne
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REDD. (AU)
Wer wissen möchte, wie die nächste Generation moderner Popmusik klingt, sollte REDD. nicht verpassen. Der Künstler aus Melbourne zählt zu den spannendsten Newcomern Australiens und wurde 2026 von Rolling Stone Australia in die Liste der „Future 25“ aufgenommen – jener Acts, denen der internationale Durchbruch zugetraut wird.
Musikalisch bewegt sich REDD. spielerisch zwischen Pop-Punk, Indie, Hip-Hop und Alternative-R&B. Mal verletzlich, mal voller Energie, immer mit einem Gespür für starke Melodien und pointierte Texte. Über zwei Millionen Streams sowie große Gaming-Soundtracks sprechen bereits eine deutliche Sprache.
Noch wirkt vieles angenehm roh und ungeschliffen – genau das macht REDD. derzeit so aufregend.
Text: Jonas Gehring

21:45 Uhr Zeltbühne
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MAXÏMO PARK (UK)
Rund 20 Jahre ist es jetzt her, dass Maximo Park ihr erstes Album A Certrain Trigger veröffentlicht haben. Betreten Paul Smith, Duncan Lloyd und Tom English die Bühne, dann scheint es, als wäre das erst gestern gewesen. Die Band zelebriert feinsten Indie-Rock, bei dem man nie weiß, ob man tanzen oder ein Literatur-Seminar belegen soll. Dabei klingen sie immer wie sie selbst und einfach zeitlos. Ihr britischer Sound ist noch immer so beliebt, dass sie bei ihrer 20th-Anniversary-Show in ihrer Heimatstadt Newcastle wegen der großen Nachfrage ein zweites Konzert gespielt haben und einige der Konzerte in größere Hallen verlegt wurden. Verpasst also nicht den sehenswerten, über die Bühne rockenden Hut auf Paul Smiths Kopf – passend zur grandiosen Musik.
Text: Victoria Grenz

22:35 Uhr Hauptbühne
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BOKO YOUT (SE)
Der Künstler Boko Yout aus Schweden, der dort bereits als Newcomer of the year nominiert wurde, tritt auf die Bühne. Sein Sound verbindet grungige Elemente mit groovigen von afrikanischen Einflüssen geprägten Rhythmen und schafft so eine spannende, harmonische Mischung. In Songs wie ,,9-2-5‘‘ erzählt er von Alltagsrealität und dem Wunsch nach einem bewussterem Leben. Dabei wird seine Musik mit einem Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit getragen.
Text: Liv Hailbronner

23:40 Uhr Zeltbühne
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ORBIT (DE)
Der Sound der perfekten Sommernacht…genau diesen erschafft der Produzent mit dem Namen ORBIT
in der Stilrichtung Indietronica, einem Zusammenspiel aus Dream-Pop, Indie und Electro. Getrieben von tiefer Verbundenheit zur independant Kultur und dem Wunsch nach echter menschlicher Nähe, erschafft er eine Klangwelt die zugleich träumerisch und mitreißend ist. Die Musik lädt dazu ein, sich treiben zu lassen, den Moment zu genießen und ganz im Hier und Jetzt zu feiern.
Text: Liv Hailbronner

00:30 Uhr Hauptbühne
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BIG SPECIAL (UK)
Neben Erdkundelehrkräften und Fußballfans könnten auch Hobbyköche die West Midlands in England kennen: der Heimat des Fußballclubs Aston Villa aus Birmingham und der Worcestersauce. Braune Sauce mögen wir nicht, deshalb steht etwas viel besseres auf unserem Menü: Big Special. Die leckere Kombi aus Joe Hicklin und Callum Moloney kommt mit einer Mischung aus gewaltigem Bariton-Gesang und harten Drums, garniert mit messerscharfen Texten über die britische Arbeiterklasse. Der Sound – ein Leckerbissen für die Ohren. Eine emotionale Achterbahnfahrt: mal zerbrechlich und bluesig, im nächsten Moment überraschend herb, wie eine Kneipenschlägerei zwischen Soul-Legenden und wütenden Punks. Wer dachte, Post-Punk ist ein alter Klassiker auf der Karte, hat noch nicht Big Special probiert.
Text: Victoria Grenz

01:20 Uhr Zeltbühne
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DJ FETT
DJ Fett aus Berlin ist Plattensammler, Musikliebhaber und Garant für volle Tanzflächen. Mit knisternden 7-Inch-Singles verbindet er Soul, Beat, Jazz, Reggae, Cumbia und afrikanische Sounds zu einer ebenso tanzbaren wie überraschenden Reise durch sechs Jahrzehnte Musikgeschichte.
Ob in Deutschland, Frankreich, Österreich oder den Niederlanden – seine Sets begeistern Musiknerds und Tanzwütige gleichermaßen. In diesem Sommer spielt DJ Fett unter anderem auch beim für besonders gute Musik bekannten Haldern Pop Festival. Beim OWF wird er den Samstagabend famos beschließen und noch einmal dafür sorgen, dass niemand zu früh den Heimweg antritt.
02:15-04:00 Uhr Zeltbühne